Leistungen
Kreativ Denken – Neue Wege gehen
Bestehendes Verstehen – Neues nachhaltig entwickeln
Regional verwurzelt – deutschlandweit umsetzen
Gute Tragwerksplanung bedeutet für uns mehr als den rechnerischen Nachweis. Wir entwickeln Tragwerke material- und disziplinübergreifend und betrachten Konstruktion, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Ausführung als Ganzes. Im engen Austausch mit Architekten, Fachplanern und weiteren Projektbeteiligten entstehen Lösungen, die sich schlüssig in das Gesamtkonzept eines Bauwerks einfügen. Unser Leistungsspektrum reicht vom Neubau über das Bauen im Bestand und historische Bauwerke bis hin zu Holz- und Massivbau, ingenieurtechnischer Beratung, Bestandsbeurteilungen und Gutachten.
Tragwerksplanung
Wir entwickeln ganzheitliche Tragwerkskonzepte für Neubauten und Bestandsgebäude – von der ersten Konzeptidee über die statische Berechnung bis hin zur Ausführungsplanung. Dabei legen wir Wert auf wirtschaftliche, nachhaltige und materialgerechte Konstruktionen sowie eine enge Zusammenarbeit mit allen Planungspartnern. Für Berechnung, Modellierung und Koordination setzen wir moderne Ingenieursoftware und digitale Planungsmethoden wie BIM ein.
Massivbau
- Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktionen
- Sichtbetonkonstruktionen und anspruchsvolle Bauteilgeometrien
- Tragwerksplanung für Neubauten und Bestandsbauwerke
- Schal- und Bewehrungsplanung
Stahlbau
- Stahlbeton-, Verbund-, und Mauerwerkskonstruktionen
- Fachwerke und Rahmenkonstruktionen
- Ortbeton-, Halbfertigteil- und Fertigteilbau
- Abfangungen und Verstärkungen im Bestand
- Aussteifungs- und Stabilitätskonzepte
- Bemessung und konstruktive Planung von Anschlüssen
- Bauzustände und Montagekonzepte
Holzbau
- Tragwerksplanung für Holzrahmen-, Holztafel- und Holzmassivbauten
- Planung von Brettsperrholzdecken, Holzbalkendecken und Dachtragwerken
- Holz-Hybridkonstruktionen in Kombination mit Stahl, Stahlbeton oder Lehm
- Tragwerkskonzepte für Aufstockungen, Anbauten und Erweiterungen in Holzbauweise
- Statische Nachweise und Verstärkungsmaßnahmen für historische Holzkonstruktionen
- Konstruktive Planung von Anschlüssen, Aussteifung und Lastabtragung
Bauen im Bestand & Denkmalpflege
Vom Wanddurchbruch bis zur komplexen Gebäudesanierung entwickeln wir statisch-konstruktive Lösungen für Bauvorhaben im Bestand. Durch eine sorgfältige Bestandsanalyse und die Bewertung vorhandener Tragreserven lassen sich Eingriffe häufig reduzieren und bestehende Konstruktionen sinnvoll weiter nutzen. Wir planen individuelle Tragwerkskonzepte für Umbauten, Sanierungen, Anbauten und Aufstockungen, Nutzungsänderungen sowie wirtschaftliche Ertüchtigungs- und Verstärkungslösungen, die auf den Bestand abgestimmt sind. Dabei begleiten wir sowohl alltägliche Bestandsbauten als auch denkmalgeschützte Gebäude mit dem erforderlichen Verständnis für historische Konstruktionen und deren besonderen Anforderungen.
- Bestandsanalysen und Tragwerksuntersuchungen
- Statische Beurteilungen und Nachweise für bestehende Gebäude
- Wanddurchbrüche, Deckendurchbrüche und Öffnungen in tragenden Bauteilen
- Anbauten, Aufstockungen und Nutzungsänderungen
- Ertüchtigungs-, Verstärkungs- und Instandsetzungskonzepte
- Tragwerksplanung für denkmalgeschützte und historische Bauwerke
Instandsetzung von Betonbauwerken
Schäden an Stahlbetonbauwerken erfordern eine sorgfältige Untersuchung ihrer Ursachen und Auswirkungen. Wir beurteilen den Zustand der Konstruktion, bewerten die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit und entwickeln darauf abgestimmte Instandsetzungskonzepte. Dabei berücksichtigen wir nicht nur den sichtbaren Schaden, sondern auch Nutzung, Exposition und verbleibende Tragreserven.
- Untersuchung und Bewertung von Stahlbetonbauwerken
- Schadensanalysen und Zustandsbeurteilungen
- Instandsetzung von Tiefgaragen, Balkonen und Fassaden
- Beurteilung von Rissen, Korrosion und Betonschäden
- Statische Nachweise für geschädigte Bauteile
- Entwicklung und Begleitung von Instandsetzungskonzepten
Verstärkung mit Carbonbeton und CFK
Carbonbasierte Verstärkungssysteme ermöglichen schlanke und korrosionsbeständige Lösungen bei geringem zusätzlichem Eigengewicht. Sie eignen sich insbesondere dort, wo Bauteile verstärkt werden müssen, ohne Querschnitte wesentlich zu vergrößern oder tief in die bestehende Konstruktion einzugreifen. Wir prüfen die technische Eignung und entwickeln ein auf Bauteil, Schadensbild und Nutzung abgestimmtes Verstärkungskonzept.
- Carbonbeton und aufgeklebte CFK-Lamellen
- Ertüchtigung bestehender Stahlbetonbauteile
- Erhöhung von Biege- und Querkrafttragfähigkeit
- Verstärkung bei Nutzungsänderungen und Laststeigerungen
- Schlanke Lösungen bei begrenzten Aufbauhöhen
- Planung der erforderlichen Untergrundvorbereitung und Anschlüsse
Ingenieurtechnische Beratung und Gutachten
Als beratende Ingenieure unterstützen wir Bauherren, Architekten und Fachplaner bei konstruktiven Fragestellungen – von der frühen Konzeptphase bis zur Beurteilung bestehender Tragwerke. Wir entwickeln und bewerten unterschiedliche Lösungsvarianten, untersuchen die technische und wirtschaftliche Machbarkeit und schaffen damit eine fundierte Grundlage für weitere Planungs- und Ausführungsentscheidungen.
Wir beurteilen Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit, untersuchen vorhandene Schäden und bewerten den erforderlichen Ertüchtigungs-, Instandsetzungs- oder Sanierungsbedarf. Auf dieser Grundlage erstellen wir ingenieurtechnische Stellungnahmen und Gutachten sowie nachvollziehbare und bedarfsgerechte Handlungsempfehlungen.
- Machbarkeits-, Wirtschaftlichkeits- und Variantenuntersuchungen
- Beratung zu Tragwerkskonzepten, Bauweisen und Materialwahl
- Konstruktive Optimierung in frühen Planungsphasen
- Bauwerksuntersuchungen und Bewertung vorhandener Schäden
- Ingenieurtechnische Stellungnahmen und Gutachten
Auftraggeber
Architekten
Wir unterstützen Architekten dabei, die Koordinationspflicht aller Gewerke souverän zu meistern, indem wir ganzheitlich denken – auch über die eigenen Fachbereiche hinaus. Das schafft spürbare Entlastung, stärkt das Vertrauen und bietet zusätzliche fachliche Sicherheit.
Gemeinden
Wir unterstützen Gemeinden dabei, ihre Projekte nachhaltig, qualitativ hochwertig und zu fairen Preisen mit verlässlichen Partnern zu planen, indem wir hochwertige Arbeit leisten, jederzeit erreichbar sind und verständlich erklärte, passgenaue Lösungen bieten. So entsteht das Gefühl, in jeder Phase der Planung mitgenommen zu werden; die Vertreter können Entscheidungen selbstbewusst nach außen vertreten, weil sie wissen, dass die Planung nachhaltig, hochwertig und kosteneffizient umgesetzt wurde.
Private Bauherren / Bauträger
Wir unterstützen Bauherren, die unter dem Druck stehen, ihr Bauvorhaben schnell, reibungslos und kosteneffizient abzuschließen, indem wir eine schnelle und vorausschauende Planung sowie Lösungen für serielles Bauen bieten. So entsteht eine unkomplizierte Baustelle und ein zügig realisiertes Projekt mit material- und zeitsparender Planung.
Gebäudetypen
Büro-, Wohn- und Verwaltungsgebäude
Büro-, Wohn- und Verwaltungsgebäude stellen unterschiedliche Anforderungen an Grundrissflexibilität, Spannweiten, Schall- und Brandschutz sowie die Integration der Haustechnik. Eine frühzeitige Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und TGA ist deshalb entscheidend. So lassen sich Installationsführungen, Deckensysteme, Stützenraster und aussteifende Bauteile von Beginn an sinnvoll aufeinander abstimmen.
Industrie- und Hallenbauten
Industrie- und Hallenbauten erfordern Tragwerkskonzepte, die große Spannweiten, hohe Lasten und betriebliche Abläufe miteinander verbinden. Wir planen Produktions-, Lager- und Logistikhallen und entwickeln robuste und montagegerechte Konstruktionen aus Stahl, Stahlbeton, Spannbeton, Holz oder in hybrider Bauweise. Dabei planen wir sowohl Montage- und Bauzustände als auch mögliche Erweiterungen und Umnutzungen.
Öffentliche Gebäude
Öffentliche Gebäude wie Schulen, Kindertagesstätten, Bildungseinrichtungen, sowie Alters- und Seniorenheime und Kultur- und Veranstaltungsbauten zeichnen sich häufig durch vielfältige Nutzungen, hohe Anforderungen an Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit sowie eine große Zahl beteiligter Fachplaner aus. Häufig sind zudem weit gespannte Tragwerkslösungen erforderlich. Wir begleiten die Tragwerksplanung frühzeitig und koordinieren die konstruktiven Schnittstellen mit Architektur, Haustechnik, Brandschutz und weiteren Planungsbeteiligten.
Hotels und Beherbergungsgebäude
Hotels verbinden regelmäßig wiederkehrende Raumstrukturen mit hohen Anforderungen an Haustechnik, Schallschutz, Brandschutz und Bauablauf. Gerade die Vielzahl vertikaler Installationen erfordern eine frühzeitige Koordination der Fachplanungen. Besondere Anforderungen entstehen häufig beim Übergang des regelmäßigen Tragrasters der Hotelgeschosse zu offeneren Grundrissen im Erdgeschoss und abweichenden Stützenrastern in der Tiefgarage. Wir entwickeln dafür geeignete Tragwerks- und Abfangkonzepte, die die unterschiedlichen Nutzungen und Raster wirtschaftlich miteinander verbinden.
faq
Wie kann ich Baukosten durch die Tragwerksplanung reduzieren?
Eine wirtschaftliche Tragwerksplanung beginnt bereits im Entwurf. Durch optimierte Tragstrukturen, sinnvolle Tragachsen und einen effizienten Materialeinsatz lassen sich Baukosten oft deutlich reduzieren. Darüber hinaus prüfen wir innovative Bauweisen, wenn sie für das Projekt sinnvoll sind. Unbewehrte Wände ermöglichen durch schlankere Konstruktionen häufig zusätzliche Nutzfläche, während Holz- und Holzhybridbauweisen durch ihre leichte Bauweise, den hohen Vorfertigungsgrad und kurze Montagezeiten die Bauzeit verkürzen und damit Kosten sparen können.
Welche Deckensysteme eignen sich für die Sanierung im Bestand?
Je nach vorhandener Konstruktion kommen beispielsweise Holz-Beton-Verbunddecken, Brettsperrholzdecken oder moderne Ziegeldeckensysteme infrage. Bei Holz-Beton-Verbunddecken arbeiten wir unter anderem mit den Systemen von Friedrich Verbundsysteme.
Welche Variante geeignet ist, hängt von der bestehenden Bausubstanz, den erforderlichen Spannweiten, den statischen Anforderungen sowie dem Schall- und Brandschutz ab. Besonders vorteilhaft sind häufig leichte Systeme, die sich auch unter beengten Bedingungen gut einbauen lassen. Eine geringe zusätzliche Eigenlast kann zudem verhindern, dass Wände oder Fundamente aufwendig verstärkt werden müssen.
Wie nutzen wir digitale Arbeitsweisen und KI in der Tragwerksplanung?
Digitale Werkzeuge unterstützen uns dabei, Informationen strukturiert auszuwerten, Varianten effizient zu untersuchen und Planungsprozesse transparenter zu gestalten. Auch KI kann helfen, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und wiederkehrende Aufgaben sinnvoll zu unterstützen.
Die fachliche Beurteilung und Verantwortung bleiben jedoch immer beim Ingenieur. Entscheidend ist für uns nicht der Einsatz neuer Technik an sich, sondern ihr gezielter Nutzen für eine sorgfältige, nachvollziehbare und verlässliche Planung.
Abriss oder Erhalt – was ist die bessere Lösung?
Ein bestehendes Gebäude muss nicht vorschnell einem Neubau weichen. Häufig lohnt es sich, die vorhandene Konstruktion zunächst genau zu untersuchen und ihre Möglichkeiten auszuloten. Gerade aus den Besonderheiten des Bestands können spannende Konzepte für Umbau, Erweiterung oder Aufstockung entstehen.
Der Erhalt vorhandener Bausubstanz spart Ressourcen, bewahrt den Charakter eines Gebäudes und kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Entscheidend ist, frühzeitig zu klären, welche Bauteile weitergenutzt werden können und wo gezielte Eingriffe erforderlich sind. So entstehen oft individuelle Lösungen, die Bestand und neue Anforderungen überzeugend miteinander verbinden.
Ich möchte eine Wand in meinem Bestandsgebäude abbrechen – brauche ich dafür einen Statiker?
Ob eine Wand tragend ist, lässt sich oft nicht auf den ersten Blick erkennen. Deshalb sollte vor dem Abbruch immer geprüft werden, wie die Lasten im Gebäude abgetragen werden. Ist die Wand tragend, wird sie in der Regel durch einen Stahlträger oder – bei kleineren Öffnungen – einen Ziegelsturz ersetzt. Besonders wichtig ist dabei die Bauzustandssicherung: Das Gebäude wird zunächst abgestützt, anschließend die Wand geöffnet und der neue Träger eingebaut.
Hinweis: Auch beim Abbruch einer nichttragenden Wand kann eine statische Maßnahme erforderlich sein. Verläuft die Wand über mehrere Geschosse, muss die darüberstehende Wand häufig abgefangen werden.
Wie lässt sich CO₂ beim Tragwerk einsparen?
Der größte Hebel liegt in einer gut durchdachten Tragstruktur und einem effizienten Materialeinsatz. Bereits in der Entwurfsphase können Spannweiten, Tragachsen und Lastabtrag so optimiert werden, dass deutlich weniger Material benötigt wird. Je nach Projekt bieten Holz- und Hybridkonstruktionen, Lehmbaulösungen oder auch Wände aus unbewehrtem Beton wirtschaftliche und ressourcenschonende Alternativen. Das reduziert nicht nur den CO₂-Fußabdruck, sondern häufig auch die Baukosten.
Bedeutet Denkmalschutz automatisch hohe Kosten und komplizierte Lösungen?
Nicht zwangsläufig. Historische Gebäude bringen besondere Anforderungen mit sich, bieten aber oft auch mehr Möglichkeiten, als zunächst vermutet wird. Entscheidend ist, die vorhandene Konstruktion frühzeitig zu untersuchen und gemeinsam mit allen Beteiligten ein kluges Konzept zu entwickeln.
Ein behutsamer Umgang mit dem Bestand bedeutet nicht, alles unverändert lassen zu müssen. Häufig lassen sich notwendige Anpassungen gezielt und mit überschaubaren Eingriffen umsetzen. So können historische Substanz und Charakter erhalten und zugleich heutige Anforderungen erfüllt werden. Eine gute Planung hilft dabei, unnötige Maßnahmen und vermeidbare Mehrkosten zu verhindern.
Wie lassen sich Risse oder Schäden in einer Tiefgarage sanieren?
Zunächst verschaffen wir uns vor Ort einen Überblick, erfassen und beurteilen das Schadensbild und ordnen die Risse hinsichtlich ihrer möglichen Ursachen ein. Falls erforderlich, werden Bauteile gezielt geöffnet. Erst auf dieser Grundlage entwickeln wir ein wirtschaftliches und dauerhaftes Sanierungskonzept. Erfordert das Schadensbild eine Betoninstandsetzung, binden wir bei Bedarf einen sachkundigen Planer für Betoninstandhaltung in die Planung ein.
Warum sollte ein Tragwerksplaner frühzeitig ins Projekt eingebunden werden?
Die meisten Kosten entstehen nicht auf der Baustelle, sondern durch Entscheidungen in den frühen Planungsphasen. Eine frühzeitige Abstimmung des Entwurfs mit dem Tragwerksplaner ermöglicht häufig wirtschaftlichere Tragwerkslösungen, einen gezielteren Materialeinsatz und weniger Umplanungen in späteren Planungsphasen.
Werden Architektur, Tragwerksplanung, Haustechnik und weitere Fachplanungen von Beginn an aufeinander abgestimmt, entsteht ein schlüssiges Gesamtkonzept und ein deutlich reibungsloserer Planungs- und Bauablauf.
Wann ist BIM in der Tragwerksplanung sinnvoll?
Unabhängig davon, ob ein Projekt als BIM-Projekt bearbeitet wird, entwickeln wir das Tragwerk grundsätzlich in einem dreidimensionalen Gebäudemodell. BIM ist für uns dennoch kein Selbstzweck und wird nicht bei jedem Bauvorhaben automatisch eingesetzt.
Besonders bei größeren Projekten mit vielen Schnittstellen, mehreren Fachplanern und komplexen Abstimmungen kann eine gemeinsame BIM-Planung deutliche Vorteile bieten. Sie erleichtert die Koordination, macht Konflikte frühzeitig sichtbar und verbessert den Informationsaustausch. Entscheidend ist für uns, ob BIM einen konkreten Mehrwert für Planung und Ausführung schafft.
Ich möchte in mein Dachgeschoss eine Gaube einbauen. Geht das einfach so?
Nicht jeder Holzdachstuhl ist gleich. Die häufigsten Dachkonstruktionen sind Pfettendächer und Sparrendächer, die die Lasten auf unterschiedliche Weise abtragen. Der Einbau einer Gaube ist beispielsweise in einem Pfettendach meist einfacher umzusetzen als in einem Sparrendach. Dabei spielt insbesondere der horizontale Lastabtrag eine wichtige Rolle. Daneben gibt es zahlreiche weitere Dachkonstruktionen, die jeweils individuell beurteilt werden müssen. Mit einer durchdachten Tragwerksplanung lässt sich jedoch für jede Dachkonstruktion eine passende Lösung finden.
Ist ein Baugrundgutachten sinnvoll oder kostet das nur unnötig Geld?
Ein Baugrundgutachten ist aus unserer Sicht bei Neubauten grundsätzlich erforderlich. Es schafft eine verlässliche Grundlage für die Gründungsplanung, dokumentiert die tatsächlichen Bodenverhältnisse und reduziert technische sowie haftungsrechtliche Risiken. Auch bei Aufstockungen oder anderen wesentlichen Laststeigerungen sollte der Baugrund beurteilt werden.
Pauschale Annahmen zu den Bodenverhältnissen können zu ungeeigneten oder unnötig aufwendigen Gründungen führen. Realistische Bodenkennwerte ermöglichen dagegen ein gezieltes, sicheres und häufig wirtschaftlicheres Gründungskonzept. Gleichzeitig hilft das Gutachten, ungleichmäßige Setzungen und daraus resultierende spätere Schäden zu vermeiden.